/*(Artephius, 12. Jahrh.)*/
1. /*Antimon */ist ein Mineral, das /*Saturn-Anteile */enthält und in
jeder Hinsicht dessen
Natur hat. Dieses /*Saturn-Antimon */verträgt sich mit /*Sol*/, und
enthält in sich selbst
/*Argent Vive*/, in welchem kein Metall verschluckt wird, ausgenommen
Gold; und
Gold wird wirklich begierig von diesem /*antimonischenArgent Vive
*/aufgenommen.
Ohne dieses /*Argent Vive */kann überhaupt kein Metall gebleicht werden;
es bleicht
/*Laton*/, d.h. Gold; reduziert einen perfekten Körper in seine /*Prima
Materia */oder
erste Materie, nämlich in /*Sulfur */und /*Argent Vive*/, von einer
weißen Farbe, und
einen Spiegel überstrahlend. Es löst, ich sage den perfekten Körper, der
so in
seiner eigenen Natur ist; denn dieses Wasser ist befreundet und
übereinstimmend
mit den Metallen, bleicht /*Sol*/, weil es in sich selbst weißes oder
reines /*Argent Vive*/
enthält.
2. Und aus diesen beiden kannst du ein großes Geheimnis ziehen, nämlich ein
/*Wasser */aus /*Saturn-Antimon*/, /*merkurialisch */und weiß; damit
kann es /*Sol*/
bleichen, nicht verbrennen, sondern lösen, und später erstarren lassen zur
Beschaffenheit oder Ähnlichkeit weißer Creme. Darum, so sagt der Philosoph,
veranlaßt dieses /*Wasser */den Körper, flüchtig zu werden; weil es nach
oben steigt
und auf der Oberfläche des Wassers schwimmt, nachdem es in ihm gelöst worden
ist. Nimm, so sagt er, rohes Blattgold, oder kalziniert mit /*Merkur*/,
und lege es in
unseren /*Vinegre*/, - gemacht aus /*saturnischen Antimon*/,
/*merkurialisch*/, und
/*Salmiak */-, in ein breites Glasgefäß, das vier Inch oder mehr hoch
ist; stelle es in
eine sanfte Hitze und in kurzer Zeit wirst du eine Flüssigkeit sich
erheben sehen,
als wenn Öl obenauf schwimmen würde, fast wie ein Schaum. Sammle dies mit
einem Löffel oder einer Feder, indem du sie eintauchst; und dies wird so
oft am Tag
gemacht, bis sich nichts mehr erhebt; lasse das Wasser mit einer sanften
Wärme
verdampfen, d.h. die überflüssige Feuchtigkeit des /*Vinegre*/, und es
wird die
/*Quintessenz */übrigbleiben, Massen von Gold in der Form eines weißen
unverbrennlichen Öls. In dieses Öl haben die Philosophen ihr größtes
Geheimnis
gelegt; es ist außerordentlich süß, und von großer Kraft, die Schmerzen von
Wunden zu lindern.
3. Das Ganze dieses /*antimonischen */Geheimnisses ist also, daß wir
dadurch wissen,
wie man aus dem Körper der /*Magnesia*/, nicht brennend, /*Argent Vive
*/extrahiert
oder herauszieht, und dieses ist /*Antimon */und ein /*merkurialischer
Sublimat*/. Das
ist: Du mußt ein lebendiges und unverbrennliches Wasser extrahieren und
es dann
gerinnen oder erstarren lassen mit dem vollkommenen Körper von /*Sol*/,
d.h. feines
Gold, ohne Beimischung; was getan wird, indem es zu einer natürlichen und
weißen Substanz von der Konsistenz von Creme und vollkommen weiß erschaffen,
gelöst wird. Aber zunächst verliert dieses /*Sol */durch /*Putrefaktion
*/und Auflösung in
diesem Wasser seinen Glanz und seine Helligkeit, wird dunkel und schwarz
werden; später wird es über das Wasser aufsteigen und nach und nach darauf
schwimmen, in einer Substanz von weißer Farbe. Und dieses ist das
Bleichen von
/*roten Laton*/, um es philosophisch zu sublimieren, und in seine erste
Materie zu
reduzieren, nämlich in einen weißen unverbrennlichen /*Sulfur */und in
ein festes
/*Argent Vive*/. Auf diese Weise erlangt der vollkommene Körper des
/*Sol */wieder
Leben in diesem Wasser; es wird wiederbelebt, inspiriert, wächst, und
wird in seiner
Art, wie alle anderen Dinge, vervielfältigt. Denn in diesem Wasser
passiert es, daß
der aus zwei Körpern, nämlich /*Sol */und /*Luna*/, zusammengesetzte Körper
aufgebläht wird, anschwillt, putrefiziert, verstärkt wird, und durch die
Aufnahme von
der pflanzlichen und lebendigen Natur und Substanz sich vergrößert.
4. /*Unser Wasser*/, oder vorgenannt /*Essig*/, ist auch der /*Essig des
Gebirges*/, d.h. von
/*Sol */und /*Luna*/; und deshalb ist es mit Gold und Silber vermischt,
und bleibt ewig
eng bei ihnen; und der Körper bekommt von diesem Wasser eine weiße
Farbe, und
leuchtet mit unschätzbarem Glanz. Wer also weiß, wie man den Körper in ein
heilendes weißes Gold verwandelt oder verändert, kann durch dasselbe
weiße Gold
alle unvollkommenen Metalle in das beste und feinste Silber umwandeln. Und
dieses weiße Gold wird von den Philosophen "/*Luna Alba Philosophorum,*/
/*Argentum Vivum Album Fixum, Aurum Alchymiae und Fumus Albus*/" genannt:
und deshalb kann ohne diesen unseren /*antimonischen Essig */das "/*Aurum*/
/*Album*/" der Philosophen nicht erschaffen werden. Und weil in unserem
/*Essig */eine
doppelte Substanz /*Argentum Vivum */enthalten ist, die eine aus
/*Antimon */und die
andere aus /*sublimiertem Merkur*/, gibt es ein doppeltes Gewicht und
Substanz von
festen *Argent Vive*, und vermehrt darin auch die natürliche Färbung,
Gewicht,
Inhalt und deren Farbe.
5. Unser lösendes Wasser führt deshalb eine großartige Tinktur und ein
großartiges
Schmelzen oder Lösen mit sich; deswegen, wenn es das gewöhnliche Feuer
füllt,
wenn in ihm die reinen und feinen Körper von /*Sol */und /*Luna
*/vorhanden sind,
schmilzt es sie sofort, und verwandelt sie in ihre weiße Substanz, so
wie es selbst
ist, und gibt dem Körper Farbe, Gewicht und Tinktur. In ihm ist auch ein
Pulver zum
Verflüssigen oder Schmelzen aller Dinge, die geschmolzen oder gelöst werden
können; es ist ein schweres, zähflüssiges, kostbares Wasser und wert,
hochgeachtet zu werden, und löst alle rohen Körper in ihre /*Prima
Materia */oder
ersten Bestandteile, nämlich Erde und ein zähflüssiges Pulver; d.h. in
/*Sulfur */und
/*Argentum Vivum*/. Wenn du deshalb Blätter, Feilspäne oder Calx von
irgendeinen
Metall in dieses Wasser legst, und es für einige Zeit in eine sanfte
Hitze stellst, wird
das Ganze gelöst sein, und in ein zähflüssiges Wasser oder weißes Öl, wie
vorgenannt, umgewandelt sein. Auf diese Weise besänftigt es den Körper und
bereitet ihn für die Verflüssigung vor, ja, es macht alle Dinge
schmelzbar, nämlich
Steine und Metalle, und gibt ihnen später Geist und Leben. Und es löst
alle Dinge
mit einer bewundernswerten Auflösung, und verwandelt den vollkommenen Körper
in eine schmelzbare Medizin, schmilzt oder verflüssigt, verfestigt
außerdem, und
vermehrt das ganze Gewicht und die Farbe.
*Un Martiniste, des Martinismes *
*Le Martinisme, les Martinismes *
*le Martiniste, les Martinistes *
*Un Martiniste dans des Martinismes *
Il en est du Martinisme comme il en est de bien des organisations qui
s'affirment initiatiques. L'appellation semble sous-entendre un diamant
taillé pour laisser circuler les rayons lumineux susceptibles d'aider
l'homme à se relever ; chacun se précipite sur un rayon et prétend que
sa « seule » couleur est la couleur. Pendant ce temps, l'émeraude
martiniste est enveloppée de ténèbres.
Il en est aussi du Martinisme comme du lieu où le point de contact entre
le spirituel et l'humain est possible dans de bonnes conditions.
Certains riront déjà d'une telle affirmation qui refusent que la matière
prépare le spirituel et que le spirituel permette la matière. Un point
de contact, un pont, un seuil, voilà qui sent le dévot ou le
superstitieux, le magicien ou le malade. Enfermés qu'ils sont dans leurs
raisonnements au nom d'une supposée Raison, il n'est rien à échanger
avec eux, force est à leurs railleries, à leurs préjugés, à leurs
certitudes alors qu'ils affirmeront haut et fort, de leur humble avis,
qu'ils cherchent la vérité, sans jamais vouloir la trouver, ni même
l'approcher.
*Quelle vérité va-t-on rencontrer dans le Martinisme ?*
Celle d'une recherche, d'une quête fondée sur l'homme, celle d'un humain
que le spirituel interpelle, d'un humain qui sait répondre à un appel,
et qui interroge et s'interroge^1 <#sdfootnote1sym> en premier avant de
répondre à une demande.
Si le contact est possible, où se situe la ligne frontière ? Le
Martinisme tente d'offrir aux hommes une réponse à partir de laquelle
chacun osera construire une réponse ou acceptera de répondre et assumera
sa réponse.
Lorsque Saint-Martin écrit « l'interne ^2 <#sdfootnote2sym> apprend tout
et préserve de tout » encore faut-il déterminer ce qu'est l'interne, ce
qu'il apprend et de quoi il préserve ! La suite de ce « bon mot » (un
mot que l'on peut se répéter, dont se gargarise une coterie, un salon et
rend célèbre jusqu'au bon mot suivant son auteur) consiste à entrer dans
le coeur du Divin et dans le même temps laisser entrer le Divin dans son
coeur ! Les phrases sont belles, mais pour être belles sans l'expérience
qui accompagne elles sont vidées de tout sens. Saint-Martin privilégie
la relation à Dieu, ceux qui parlent de lui, laudateurs ou détracteurs,
le reconnaissent comme sachant ce qu'est une « extase », comme apte à
parler de l'extase. En attendant, si vous ne savez pas ce qu'est un
extatique, l'extase et l'extase mystique c'est un peu comme de demander
son chemin en Breton à un Calabrais ! Quittons ce « bon mot » souvent
répété, et entrons dans le texte que Saint-Martin écrit à son ami
Kirchberger.
« Je crois que ceux qui sont appelés à l'œuvre, directement et d'en
haut, n'ont aucun embarras pour juger tout ce qu'ils reçoivent, et même
sans autre opération de leur part que celle du développement de leur
sens intime divin. Ils sont une coupelle universelle qui purifie tout et
ne se laisse corroder par rien. »
Posons bien les bornes de la démarche, elles s'inscrivent dans un espace
temps où Dieu est une présence. Pour Saint-Martin ce Dieu est celui des
catholiques, sans réelle exclusion d'autres conceptions liées à une
compréhension humaine relative à un espace en mouvement. Pour ceux qui
tenteraient déjà de circonscrire Dieu dans une définition, de le réduire
au métier de Grand Architecte, ce ne sera pas l'objet de la démarche de
cet écrit.
Puisqu'il y a ceux qui sont appelés directement, il y aura aussi ceux
qui s'affirment appelés (sans imitation pas de réalité!), les appelés
ont pourtant encore du travail pour produire le développement de leur
sens intime du divin (l'appellation Dieu recouvre par facilité ce que
l'humain peut concevoir, et qu'il est possible d'y substituer d'autres
termes).
Ce passage peut me parler selon mon niveau de compréhension : en effet,
par souffrance de la présence non perçue, je meuble mon univers d'un
fatras impressionnant. Mon fatras est composé d'un encombrement qui ne
permet plus au spirituel de prendre sa place, toute sa place, rien que
sa place. Pour faire plus simple, imaginez une pièce, type oratoire,
chapelle, et pour les excessifs : cathédrale, musée, ou bibliothèque
nationale. Cette pièce encombrée me permet « d'entrer » en me faufilant,
en m'insérant, il y a ma place « pour moi », et mon fatras, pour rien
d'autre. Si j'en sors, le spirituel n'a plus besoin d'y entrer, et s'il
y entre, hors ma présence, il trouve là un paquet de souvenirs, une
table à écouter mes gémissements, mes amis, mes rires, mes ennemis, un
amoncellement de livres indispensables à ma formation, une épée, un arc
et ses flèches, un lot de mouchoirs pour éternuements à répétition...
fatras, capharnaüm, ou si vous préférez le cafard d'un homme qui espère
meubler le vide existentiel d'une existence vidée de sens ! Il me reste
à faire place nette, à balayer, à offrir, à ranger, à préparer toute la
pièce pour que l'Esprit occupe tout l'espace dont il a besoin,
c'est-à-dire tout l'espace, hors celui de ma présence active.
Saint-Martin n'est pas à une contradiction près en affirmant que
l'appelé possède une coupelle qui purifie ou ne se laisse corroder par
rien. À la fois vrai pour le coeur impur ou pur qui passe dans les
horreurs et restaure les âmes, et faux dès que je m'interroge sur la
capacité d'un homme à traverser l'horreur sans être imprégné ! Sans
discuter plus avant ce point qui permet à l'imitation de dire, je fais «
comme la providence »... en imitant l'homme peut arriver aux mêmes
résultats que l'appelé véritable... faute de l'outil approprié... je
n'avancerai pas plus loin sur ce terrain fangeux.
« Je crois que celui qui entre dans l'œuvre par des initiations, soit
humaines, soit spirituelles, peut parvenir aussi au débrouillement de ce
qu'il reçoit ; mais qu'il lui faut un grand travail pour cela ; et tel
est le fruit des travaux et opérations théurgiques, quand elles sont
dirigées par des maîtres purs, éclairés et puissants. Mais, hélas !
combien ils sont rares ! Pour moi, je n'en connais point, et je suis
bien loin d'avoir aucune virtualité dans ce genre, car mon œuvre tourne
tout entier du côté de l'interne. »
Saint-Martin parle donc de nos initiations, et il en vécut quelques
unes, tant Coëns donc théurgiques (directement avec Martinès), que
Maçonniques (dont celles avec les Lyonnais), que thaumaturgiques (par
Mesmer), que … toutes celles pour lesquelles il se mettait en chemin
pour … poursuivre la chimère.
L'initié reçoit, et il lui faut parvenir à débrouiller ce qui est
brouillé, comme si nos initiations mêlaient les choses et qu'il nous
faille démêler les fils mis en mélimélo.
« Aimable pécheur, à la ligne emmêlé, dis moi comment prends-tu le
poisson pendant que tu travailles ton fil ? »
Je passe les opérations théurgiques, pour constater qu'elles exigeraient
selon Saint-Martin des hommes purs. Je n'aime pas le qualificatif pur,
et selon moi, un humain ne saurait être pur. Que les hommes soient
éclairés, je le conçois, l'intellect, le coeur, la reconnaissance des
besoins fondamentaux éclairent la vie d'un homme. Pour la puissance, il
n'en est qu'une et triple, elle écarte, elle appelle, elle sert. Il
n'écarte ici ni Martinès, ni son oeuvre, écarterait-il ses successeurs,
j'en doute. Il donne la solution dans le paragraphe qui suit.
« Je crois que ceux qui reçoivent des communications externes et
gratuites comme à Co..., peuvent bien n'être pas trompés ; mais je n'ai
aucun moyen d'assurer la chose. »
Ceux de l'externe reçoivent des « communications », il les suppose
trompés, mais encore sans preuve suffisante de leur marche. Ils semblent
dans l'incertitude et le prouvent en posant des questions, ils sont
passifs dans leur travail et non maître de l'oeuvre, ils sont inaptes à
lier le Mal et à nettoyer l'espace nécessaire pour y faire venir le
Spirituel. La suite est claire: des initiations servent au Discernement,
comme des opérations théurgiques. Ces faits pour avérés qu'ils
paraissent peuvent être imités tant par le Mal que par des hommes.
Pour ce qui est des Signes de l'Évangile qui prouveraient « l'élection »
d'un humain, il me paraît une troisième fois préférable de faire silence
sur le retour à la stupidité d'une référence de cette nature. Retomber
dans une superstition, voilà qui me paraît quitter le discernement!
Saint-Martin était le premier à monter en carriole dès qu'un signe lui
laissait espérer une possibilité d'accès au spirituel, preuve que ceux
de Co... comme nos Coëns, et bien d'autres logent à l'auberge de «
l'étoile des espoirs ».
Quel est cet interne ?
*II*
Il est de logique, interne, se supposer que la prière fait oeuvre. «
J'ai prié pour toi, j'ai prié pour la paix dans le monde, j'ai prié...
Comment je ne t'ai pas tendu la main ! Dieu seul... ! Seule la prière
pouvait changer le cours de ton destin et influencer la volonté de
Dieu... » Rieurs, riez, votre raisonnement montre les failles !
Je suis un homme de bien, j'ai toujours fait tout ce que l'église de
Dieu demande, aujourd'hui, mon enfant se meurt, et Dieu refuse de me
prêter oreille, lui, le tout-puissant, … ils m'ont trompé, dieu n'existe
pas ! Rieurs, riez, votre raisonnement se sert de la faille.
La prière peut accompagner bien des vies, l'homme prudent demande peu,
il sait qu'une demande est parfois exaucée. La prière accompagne la
souffrance quand le corps est en déroute, meubler le cerveau avec des
mots en litanie permet la survie. La prière fait oeuvre quand elle
devient la « respiration^3 <#sdfootnote3sym> de l'âme ». Lorsque sur le
chantier le compagnon ramasse la truelle abandonnée, fait-il oeuvre
personnelle ou suit-il le plan de l'architecte ? Lorsque le tâcheron
creuse la fondation d'un mur fait-il oeuvre personnelle où est-il aux
ordres^4 <#sdfootnote4sym> de celui qui a reçu les ordres de l'architecte ?
Un nouvel objet de débat lève la patte, ce travail ne s'y arrêtera pas
plus que pour les précédents.
Ma certitude : le martiniste prie, il assume pleinement sa prière
puisque dans sa marche, son maître initié (son surveillant chez les
maçons) a du lui demander de réfléchir sur ce thème et même le pousser à
comprendre la vraie nature des prières que ce martiniste en formation
utilise.
Le martiniste travaille avec un rituel, parfois bien différent d'un
ordre à un autre des ordres. Dans cette même lettre la position de
Saint-Martin est claire: « Ces initiés-là peuvent l'être aux documents
de leurs maîtres, mais ils ne le sont pas à l'expérience de la chose. »
Quand un homme a blanchi après avoir reçu initiation après initiation,
qu'il fait autorité en matière de rites, de rituels, puisqu'il connaît
les documents reçus, qu'est-il de plus qu'en son premier jour s'il n'a,
au moins une fois, une seconde, fait l'expérience qui lui donne cette
certitude de la présence ? Nos usages nous conduisent dans l'initiatique
que d'aucuns osent prétendre le sacré comme s'ils n'étaient plus
profanes, eux dont le corps ne s'est plié ni dans la souffrance humaine,
ni sous la sensation forte, violente comme un ouragan et douce comme
brise d'été de la Présence.
Présence à soi, si ce n'est Présence du Spirituel !Rieurs, riez de ce
que vous ne voulez pas comprendre. Un jour la réponse accompagnera votre
souffle.
Nos frères, nos soeurs, nos cousins venus d'autres lieux s'interrogent.
Nos truelles sont-elles bonnes? Nos haches coupent-elles bien et le bon
arbre à couper ? Pendant que quelques-uns alignent des murs de pierres
qu'ils supposent cubiques et donc bien taillées, d'autres préparent qui
une baie, qui un pilier, qui une chaise de jugement... le prétentieux
affirme sa seule pierre, pierre de l'oeuvre, le Martiniste ramassera
pourtant les « déchets » de la taille, il les déposera dans les ornières
pour aplanir le chemin du pèlerin. Que serait le plus beau temple sans
chemin pour y parvenir ? Il récupérera les jeunes plants abîmés et les
laissera devenir lieux d'ombrage sur le chemin. Les rituels martinistes
sont rituels, donc documents de nos maîtres. Des lieux initiatiques
s'affirment en construction permanente, ils repoussent la mise en oeuvre
de l'initiatique ; le Martiniste travaille dans ce qui est disponible,
sans attendre que l'ouvrage soit terminé. Pour un martiniste, qu'il soit
midi ou minuit, la première ou la douzième heure au cadran d'outre
espace, il est l'heure de répondre présent, qu'il soit Solitaire mais
avec sa chandelle, ou cinquante en assemblée, la chaîne est Présence, à
la demande. La chaîne d'union le relie à travers son présent dans le
passé à ceux qui ont aplani les chemins, dans le futur à ceux pour
lesquels il aplanit le chemin. Étrange, qu'un tel humain reçoive
réponse, que dans la désespérance des mains se tendent vers lui, il a su
s'aimer même s'il ne sait plus, il a su aimer même s'il n'est plus aimé,
dans sa souffrance, lui qui se croyait perdu, il voit arriver à chaque
moment d'abandon ceux-là qu'il a pu croiser un jour, une vie, pour
lesquels il a su s'arrêter, auxquels il s'est adressé... Cette main
tendue paie un prisonnier libéré, ce doigt qui indique la route paie un
morceau de pain reçu, celle-ci qui pose une couverture sur un corps
paie... La monnaie n'est pas monnaie d'or ou de papier, elle est
sourires d' « anges », elle est frémissement d'ailes. Comment le
sait-on, comment être certain que nous ne sommes pas en plein
déraillement mental ? Sans doute, parce que nous avons pris le risque de
la folie, parce que nous prenons le risque de tendre et la main et le
bras à ceux qui sont aptes à nous dévorer, quittes à ne plus pouvoir
nous en mordre les doigts.
La prière, le rite, le « servir à soi comme à autrui », constituent nos
trois piliers. Allons-nous ajouter des points supplémentaires ? La
réponse est oui. Nos travaux se font avec le maillet, symbole d'autorité
matérielle, comme avec l'épée flamboyante, symbole d'une autorité
initiatique et parfois spirituelle, pour ceux dont l'oeuvre fait place à
l'esprit qui illumine.
Les ajouts qui permettent d'apprendre à mieux discerner sont travaillés
selon les capacités de chacun. Tel se lancera sur le chemin par la
superstition^5 <#sdfootnote5sym>, premier pas vers une réalité concrète,
premier contact avec le discernement. Tel avancera par la dévotion, tel
par la concentration, la méditation … Il nous est difficile de rire ou
de sourire de pratiques qui peuvent être nécessaires aux hommes que nous
considérons plongés dans le torrent de la vie quand ils tentent par les
moyens qui leur sont disponibles de rejoindre la rive pour devenir des
hommes de Désir. Nous ne sommes pas disponibles pour railler les hommes
et leurs difficultés^6 <#sdfootnote6sym>, même si nous faisons entendre
notre colère lorsque la misère humaine est exploitée.
Le martiniste n'est pas un haineux de la logique, il reconnaît pourtant
comme Kant que la science est inapte à élever sa théorie du domaine du
sensible au domaine du supra-sensible: « Ich musse also das Wissen
aufheben, um zum Glauben Platz zu bekommen » pour traduire librement,
isoler radicalement science et croyance métaphysique, afin que la
croyance métaphysique n'ait à craindre des conclusions de la science, ni
la science de l'incertitude expérimentale et rationnelle de la croyance.
Lorsqu'il rêve de tenter le mariage de la science et des autres
disciplines le martiniste se réfère à des tentatives de nos anciens,
lesquels souhaitaient construire les outils nécessaires à une science
apte à « qualifier » le spirituel, et à donner au spirituel les moyens
de pénétrer le champ de compétences de la science. Je ferai, dans ce
texte, silence sur ce thème.
*III*
Si Saint-Martin demandait à Martinès « Eh quoi, maître^7
<#sdfootnote7sym>, faut-il tant de choses pour prier Dieu ? »il ne nous
écrit rien sur ces « choses là! » mais quand il rapporte la réponse du
maître, on le ressent dans sa démarche, il quitte la voie pour entrer
dans sa voie. Martinès aurait répondu « il faut bien se contenter de ce
que l'on a » Si la réponse est exacte, voilà un maître très respecté par
son émule, qui avouerait comme un miséreux que tout son avoir est
constitué de quelques signes, mots, attouchements ! Saint-Martin évolue
tout au long de sa carrière initiatique, et c'est le honnir que de
considérer qu'il a tout acquis dès son premier souffle. Sa marche, qui
me le rend si sympathique, est une marche humaine, avec ses lenteurs et
ses précipitations, avec les découvertes précieuses, comme avec les
ornières que laisse tout voyageur ! Ainsi, Saint-Martin ne passe pas
directement par Dieu, il utilisera toute sa vie des « intermédiaires »:
« Pour faciliter, autant que possible, notre union avec les Agents
intermédiaires qui sont nos amis, nos aides et nos conducteurs, je crois
qu'il faut une grande pureté du corps et de l'imagination. » Nous sommes
bien dans l'écrit d'un émule qui rapporte les propos de son maître :
Saint-Martin ou Martinès doivent se « contenter des Vertus, des Agents
Intermédiaires, puisque nous pouvons disposer d'eux, alors même que nul
homme ne saurait disposer ni de Dieu ni du Verbe!
En effet, il faut bien se contenter de ce que l'on a, de ce qui est
disponible à l'homme, donc de son intellect, de sa raison, des études si
nécessaires, de son coeur qui s'ouvre pour faire place à l'esprit, de la
reconnaissance des besoins humains, si réduits soient-ils . En temps
second, l'homme utilise le monde spirituel disponible, un monde
utilisable parce que mis au service des vivants pour les prendre par la
main et les aider à avancer. Ces « remplaçants » sont honorables, ils ne
nous demanderont jamais d'oublier Dieu et son Verbe. Les formules de la
théurgies sont permises quand l'homme a travaillé « ses ressources »,
les puissances mises en jeu par la théurgie sont autorisées puisqu'elles
continuent l'ouvrage, qu'elles permettent à l'humain de saisir le sens
de sa faiblesse. Son orgueil veut le placer comme Roi de l'univers, sa
faiblesse lui indique que le vent et la flamme, que l'eau et la terre
l'accompagnent et accompagneront son cheminement.
Saint-Martin ne jette pas la théurgie, il trace la Prudence, il discerne
les agents, il cerne avec une redoutable précision l'oeuvre des agents :
ils n'ont pas à nous donner ce dont nous croyons avoir besoin, ils ont à
préserver, à maintenir la « forme » qui est utile pour accéder au
nécessaire et au suffisant. L'homme pourtant n'hésite jamais à croire en
« les voisins de ces Agents », toujours prêts à nous faire entendre les
voix douces et berçantes de nos supposées nécessités. Ceux-là pourraient
bien nous offrir une forme d'amour, un gain aux jeux, une pseudo santé,
une imagination si folle que nous la croyons raison, une raison dans les
raisonnements et nous la supposons Sagesse. Vous pouvez vous supposer
dans la lumière, avoir quitté beaucoup d'orgueil et un peu de vanité, si
la bête immonde et puante vous sent devenir dangereux pour elle et ses
légions, elle vous attaquera par le biais de ceux que vous aimez le
plus, les enfants, l'épouse, le mari, l'amant ou l'amante. Pour l'être
aimé, le Mal sait que vous êtes prêt à accepter la mort, le ridicule, la
destruction sociale, la folie ou l'enfer de la vie.
En 1766, Saint-Martin marche par les voies extérieures. En 1792, sans
renier sa première marche, Saint-Martin affirme : « notre être étant
central doit trouver dans le centre d'où il est né tous les secours
nécessaires à son existence. ». Je me permets de supposer que ce « tous
les secours » n'en exclut aucun, donc il inclut les agents, ou vertus
très actives de Martinès. Saint-Martin le confirme en disant à
Kirchberger: « Sans vouloir déprécier les secours que tout ce qui nous
environne peut nous procurer , chacun en son genre, je vous exhorte
seulement à classer les Puissances et les Vertus. Elles ont toutes leur
département. Il n'y a que la Vertu centrale qui s'étende dans tout
l'empire. ». Permettez-moi de considérer, aussi, comme documents des
maîtres les textes par question réponse qui prétendent transmettre un
enseignement magistral et révèlent l'enfant en questionnements qui
permettent d'approcher le monde spirituel dans lequel il désire vivre,
mais sans y entrer hors la présence du manteau qui protège.
La question qui suit, puisque les Martinistes possèdent un corpus
doctrinal constitué du rite et des travaux de Martinès et de
Saint-Martin, entre autres, est double : Saint-Martin est-il un modèle,
est-il le modèle, (ou Martinès), la doctrine est-elle dogmatique ou
irréprochable?
La réponse pour le modèle, le vénérable ou vénéré Maître^8
<#sdfootnote8sym> Saint-Martin est simple, un homme possède des
qualités, la vie de Saint-Martin prouve qu'il a tenté de les utiliser,
un homme possède des défauts, Saint-Martin a essayé de les combattre et
comme tout humain, il retombe facilement dans des ornières communes à
son siècle ou qu'il a lui-même créées. Pas de maître à penser juste, de
modèle incontournable à suivre chez un Martiniste, juste une prise de
conscience qui permet, là comme ailleurs de pratiquer l'art difficile du
discernement.
Y aurait-il des dogmes dans le Martinisme ? Pourquoi pas, mais alors ce
serait des dogmes compris, assimilés, acceptés, car le vrai dogme du
Martiniste repose tranquille dans la nécessité de comprendre la parole
reçue, pour l'accepter, la nuancer, ou la combattre, comprendre le
parcours et ses exigences, comprendre ce qui est fait et comment cela
est fait, comprendre la nécessaire participation à l'oeuvre pour que
cette oeuvre soit conduite à son terme. Le Martinisme qui se contente de
prétendre au « singe voit, singe fait » ne saurait intéresser l'homme de
Désir.
Comprendre ce que nous vivons, participer à ce que nous vivons, accepter
la vie et de combattre pour la vie.
Notre chemin va s'adapter aux capacités de chacun, l'un meublera son
intellect, et ce sera bien, l'autre travaillera son coeur, un troisième
entrera dans la voie très matérielle en apparence des besoins naturels à
satisfaire. Rien de ce qui est humain ne sera étranger à celui qui veut
entrer dans les mondes de l'initiation véritable. « Expliquer les choses
par l'homme, non l'homme par les choses » des erreurs et de la vérité
Comprendre, expliquer, s'engager, vivre...
Si vous préférez apprendre les textes de Saint-Martin par coeur, et
parler comme le « bon maître », sur trois phrases produire quatre
truismes, personne ne vous tapera dessus pour autant. Ce serait pourtant
bien si vous acceptiez d'utiliser des connaissances pour apprendre à
penser, et surtout à penser par vous-mêmes.
Point complémentaire, le Martinisme est ouvert à toutes les études, à
titre personnel, il me semble pourtant que lorsque nous avons quelque
monnaie dans notre portemonnaie, nous pouvons l'utiliser avant de
prendre ce qui existe chez les autres, cela ne nous empêchera jamais
d'éclairer notre marche avec d'autres chandelles que celles qui nous
appartiennent. Commençons par étudier ce qui appartient au corpus
martiniste, puis intéressons nous à ce qui existe en d'autres lieux.
*IV*
Le Martiniste est censé partir de la chute de l'homme pour arriver à la
réintégration. Si, comme moi, vous supposez que Dieu utilise les outils
qui lui sont disponibles pour parachever l'oeuvre entreprise, que Dieu a
besoin des hommes, que l'homme sur Terre a une fonction, vous
comprendrez que je sois moins perturbé par une mise à mal du cycle des
réincarnations, si cela existe, moins perturbé par la présence ou
l'absence d'un futur appelé paradis ou enfer. Il m'arrive de dire que le
purgatoire, ça ne me rendra pas meilleur, que le paradis ne me préoccupe
pas, et que l'enfer vous imaginez bien que s'ils ne m'ont pas perverti
ou poussé à l'horreur, ils ne vont pas risquer de faire entrer là un
homme qui aura osé penser selon des critères qui lui appartiennent. Que
reste-t-il qui soit pire que l'enfer ou le purgatoire ? Le retour sur
Terre, ou équivalent ! Un lieu où le vivant est appelé à participer à
l'oeuvre du vivant !
Revenons au Martinisme quand il affirme que la réintégration constitue
notre objectif. Saint-Martin tente de tout expliquer par la chute. S'il
a raison, je n'arrive pas à m'impliquer dans ce type de raisonnements,
pour moi, Saint-Martin raisonne lui aussi et ses raisonnements lui
appartiennent ! Là où quelques individus veulent tout expliquer par «
l'évolution » d'autres par « la création », lui explique tout « par la
chute ». comme dans tout raisonnement, si vous acceptez le point de
départ, si vous utilisez la logique, vous pouvez construire un
argumentaire qui semble tenir la route. Il en va de la raison comme de
l'imagination, donne-moi un point de départ et je te construis une
histoire !
Avec Saint-Martin, la chute, la chute, la chute, mais de la
réintégration^9 <#sdfootnote9sym> véritable objet du travail, que dit-il
? Serait-ce qu'il n'a osé parler du Christ ni en référence aux textes
affirmés sacrés, ni à la supposée tradition secrète ? Pour revenir à la
chute, ce n'est ni l'homme, ni la Terre qui sont concernés, ce n'est pas
chez l'homme un mode d'approche d'une réalité possible parmi d'autres
réalités possibles, c'est la cause du trouble de l'Univers ! Moïse est
le prophète de Dieu, et Martinès est le rédacteur des faits révélés !
Philon lui-même n'osât pas dans Alexandrie utiliser les textes
apocryphes. « Oui, Israël, s'écrie Moïse, je te dis en vérité qu'il en
est du monde divin comme des habitants spirituels du monde général
terrestre. Ne sois pas étonné si je t'apprends que les habitants du
monde divin se ressentent encore de la première prévarication et s'en
ressentiront jusqu'à la fin des temps, où leur action cessera de
participer au temporel, qui n'est pas leur véritable emploi, et pour
lequel ils n'ont point émané (sic)... De même que les habitants
spirituels de la terre payent tribut à la justice de l'Éternel pour la
prévarication du premier mineur, commise au centre de l'univers
temporel, de même les habitants du monde divin payent tribut à la
justice du Créateur pour l'expiation du crime des premiers esprits. »
(cité par Matter p. 17 Saint-Martin, le philosophe inconnu, sa vie et
ses écrits). La première étape de cette réintégration semble liée à la
délivrance de la nature par le ministère de l'homme qui doit rendre au
soleil sacré son épouse « oui, soleil sacré^10 <#sdfootnote10sym>, c'est
nous qui sommes la première cause de ton inquiétude... tu te lèves
chaque jour pour chaque homme... tu te lèves joyeux dans l'espérance
qu'ils vont te rendre cette épouse chérie, ou l'éternelle Sophie... tu
l'as en vain demandé à l'homme; il ne te l'a point rendue ». Sophie,
celle qui est veuve, celle qu'il nous faut remarier^11
<#sdfootnote11sym>. Après avoir restauré la nature, l'homme pourra
reconstituer l'Androgyne.
Il est clair qu'ici encore Railleurs de rire de ceux qui osent
travailler sur de tels propos. Pourtant, en d'autres lieux, qu'est-ce
que le « sol invictus », que la thèse gnostique de Hélène avec Valentin,
que les deux Aphrodite de Platon, les deux Ishtar mais sans doute
qu'est-ce au fond que cette histoire d'une Vierge nommée Marie qui ose
interroger l'Ange et qui ose accepter la mission imposée. Il semble bien
que nous approchons là par ce qui va paraître déraison, détours
d'imagination détournée, une zone où le silence peut s'offrir en
compréhension, une fenêtre s'éclaire un instant pour laisser filtrer une
lumière que les aveugles perçoivent parfois et qui accroit leur douleur
de ne pas savoir voir. Dans de tels propos, si vous sentez la dérision
vous êtes bien dans la matière, si vous percevez un rai lumineux si
faible soit-il, le sacré peut vous avoir caressé. Si tout cela peut vous
paraître plus qu'impossible, pire que démence, il me reste à vous offrir
une clé qui ne saurait semer sa zizanie ! Tout cela semble possible
quand l'homme reconnaît le 'soleil sacré' qui darde ses rayons jusque
dans le coeur, pour que l'homme répande autour de lui lumière et chaleur
(d'après Homme de désir chant 79).
Quel est le processus ?
Le rite martiniste, tel que je le pratique depuis les années 1960
implique trois étapes, associé, initié, supérieur inconnu, la quatrième
étape est celle du service à l'homme dans le groupe et dans l'Ordre.
Nous avons vu que le Martinisme accepte de tendre la main au
superstitieux comme au raisonneur, l'un et l'autre ballotés par les
flots du torrent. Il les laissera, ou les abandonnera sur la rive, s'ils
sont inaptes à quitter la planche pourrie à laquelle ils supposaient
devoir leur survie. Il est possible de comprendre que des hommes soient
attachés à des objets devenus inutiles, la marche sur la terre ferme va
apporter son lot de fatras et ce qui appartient au torrent peut
retourner au torrent.
Dans la première initiation, l'homme est comme un aveugle, il suppose
avoir besoin qu'une main lui soit tendue autant pour lui apprendre à
voir, que pour le contraindre à utiliser les ressources naturelles qui
sont les siennes ! Quand la vue ne répond plus, le corps prend la relève
! Quand la vue revient, le corps peut tenter de continuer d'utiliser les
repères qu'il avait construit et qui sont devenus inutiles. L'associé
revit la chute, élément fondamental du corpus martiniste, et le chemin
de retour lui est indiqué. Premier drame, l'ego se persuade avoir reçu
la lumière et l'homme se suppose apte à éclairer l'univers et les dieux
! Déjà, que dans le monde de la matière il avait été persuadé qu'il
était le roi de la Terre, maître absolu du vivant et du minéral de la
planète, l'initiation peut lui donner une sensation que cette fois « il
est arrivé à la fin du parcours », il peut vendre ses biens et les
distribuer aux pauvres ! L'initiateur rétablit la mesure humaine en lui
montrant qu'il est dans un lieu, certes initiatique, mais animé par des
humains qui se partagent les travaux. Lui, associé reçoit son premier
travail, dans ce qu'il est, dans ce qu'il vient de recevoir, il lui faut
discerner ce qui lui permettra de laisser naître l'homme de Désir. Comme
il n'y a nulle contrainte chez les martinistes, l'associé est laissé à
ses propres réflexions tout en recevant le droit d'expression. À lui de
percevoir ses métaux, ses appétits, ses fanatismes, mais encore ses
ouvertures. Question clé, qu'as-tu ressenti, qu'as-tu pressenti,
qu'as-tu perçu en toi ? En fonction des réponses, l'ouvrage commence, et
tout départ dans la construction du temple véritable pose la pierre de
fondation, après avoir mis en place les fondations. 1231
Le Martinisme nous le disions affirme l'homme libre comme il nous
affirme en relation avec un Dieu régnant sur des hommes libres, un Dieu
aimant, un Dieu qui indique à nos âmes et à nos pensées les chemins qui
nous mettent en relation avec Lui. C'est ce Dieu qui reçoit notre
confiance, notre amour, et notre service. Si notre Dieu était le Dieu
seulement créateur, celui là aurait placé des lois, lesquelles lois nous
contraindraient à une action déterminée comme la nature nous en donne
l'image par les phénomènes qui reviennent régulièrement. Le Dieu des
Martinistes est un Dieu qui mérite d'être servi, et le premier service
est de servir à l'homme, à l'humanité. Si le Dieu des Martinistes était
le Dieu tout-puissant tout service serait vanité, puisque ce Dieu
n'aurait pour serviteurs que la triste engeance humaine ; si d'autres
êtres dans la nature prient ou adorent ce Dieu tout-puissant et
créateur^12 <#sdfootnote12sym>, les hommes semblent les seuls à lui
bâtir des lieux où ils tentent de le circonscrire ! Des hommes donnent
le nom de HASARD pour expliquer ce que nous vivons, nous : les hommes
avec tous les êtres vivants et toute la nature. Si Hasard a mis en route
notre univers, il est bien heureux. L'homme ayant reçu une explication
de son mode de vie ose, le plus souvent, s'en contenter. Le Martiniste
étudie la science, étudie le spirituel... refuse de limiter les champs
cultivables au prétexte que certaines zones ne produisent rien,
matériellement. Si nous osons l'analogie, nous pourrions prétendre que
l'homme, par ses travaux, permet au Soleil de se refléter, à l'image de
la relation soleil-lune, dans l'humanité. Le travail peut consister, par
le service à l'homme, démontrer que l'homme porte en lui cette étincelle
qui affirme l'existence de la Présence, d'une présence perceptible, même
à travers l'incertitude d'un « ressenti ». La nature peut témoigner d'un
Dieu puissant et créateur, avec tous les problèmes que la nature apporte
dans ce témoignage. L'homme en réalisant l'humanité, en portant cette
humanité jusqu'à la découverte de l'ensemble de ses aptitudes, pourrait
porter témoignage du Dieu aimant, du Dieu saint. L'homme et la Nature
poseraient, alors, les fondements du temple.
Si cette perspective vous parle, vous comprenez que les « intermédiaires
» ont un autre rôle que de vous apporter un gain au jeu d'argent, la
nourriture terrestre dont vous avez pourtant besoin, la satisfaction
d'un besoin sexuel... Ils ont un autre rôle que celui de vous donner
l'heure à laquelle vous devez vous lever, manger... ils attendent de
vous une prière mais une prière qui soit aussi action. Le service est un
service, il n'est pas le lieu de l'assistance, ni de l'aumône, celui qui
refuse d'apprendre à pêcher peut, à la rigueur, bénéficier des poissons
en excédent. Celui qui refuse d'apprendre à penser peut, à la rigueur,
répéter les pensées des prédécesseurs, sa mémoire fonctionne, la pensée
ne vit pas en lui.
La question de la magie, d'une forme élaborée de spiritisme, de
pratiques théurgiques revient fréquemment. La réponse se trouve dans
Ecce Homo, cet opuscule fut écrit pour « montrer à quel degré
d'abaissement l'homme infirme est déchu, et de le guérir du penchant au
merveilleux d'un ordre inférieur, tel que le somnambulisme, les
prophéties du jour. » (Gence 1824).
Les fondements du temple véritable sont comme tout fondement
élémentaires : faire place à l'Esprit, donc prendre en compte les fatras
qui vous encombrent; laisser percevoir cette parcelle qui vit en vous et
prouver, ainsi, l'existence d'un Dieu saint et aimant. Tels sont les
premiers pas du théurge véritable, l'enrobage, mais cet enrobage c'est
ce dont nous nous contentons, comme manger l'écorce de l'orange au lieu
d'en apprécier les quartiers, c'est ce que les initiations apportent,
c'est ce que les initiateurs proposent, ce sont là les « documents des
maîtres ». Ils vous montrent l'écorce de l'orange, vous seul pouvez
travailler à peler l'orange, vous seul pouvez manger les quartiers de
l'orange ! Le Martinisme vous a sorti du Torrent, l'Homme de Désir peut
naître en vous. Ce Désir peut vous permettre de relier, de rallier le
monde Spirituel. C'est votre Pouvoir !
*V*
La question du « comment suivre la voie de la réintégration posée et
réponse faite », je suis bien conscient que ce qui est simple paraît en
général trop complexe. Alors comme disait Martinès « commençons par
assurer le symbolique! » et les initiateurs dont certains, au final,
n'auront rien pu connaître d'autre reviennent à la démarche de
l'explication des symboles martinistes. Le passage par la porte basse,
les ténèbres et l'accès à la lumière, les couleurs du temple, le tumulte
de la vie, les métaux et les passions, … Certains vont s'enticher de
données qui guideront toute leur vie, les nombres, le tarot,
l'astrologie, d'autres iront chercher, mais en d'autres lieux, les voies
très particulières d'une magie qui fait les magiciens et rarement les
mages, du spiritisme qui permet le contact avec les parts secrètes des
personnes … D'autres parleront surtout de Rudolf Steiner, de René
Guénon, de Bouddha, de lamas, du vieil homme sage de la forêt,
d'ailleurs où c'est bien mieux... Ils sont Hommes de désirs, ils
comprennent difficilement ce qui fait vivre leur Homme de Désir. Cela ne
signifie pas pourtant qu'ils ne soient pas meilleurs en humanité que
bien des martinistes fidèles ! Ceux qui resteront sur le chemin indiqué
pourront aborder la quête du nouvel homme, la recherche de ce qu'ils
portent de plus intéressant, de plus fondamental en eux. Ils
découvriront la fonction du mental et ses assises sociales, la fonction
des idées routines, pour lesquelles il n'est même plus besoin de penser,
ils aborderont les territoires de la personne qui prend conscience de ce
que nous faisons subir à la planète Terre et si possible de ce qu'ils se
font subir à eux-mêmes et donc en écho à leur famille, à leurs groupes
sociaux.
Le corpus martiniste paraît souvent difficile à aborder, et il est
extrêmement difficile pour qui veut l'aborder avec les outils qui ne
conviennent pas. Ainsi tel vient avec sa boite à outils, il est maçon
maçonnant, bon maçon de belle maçonnerie, il désire utiliser sa règle,
son niveau, son équerre, son fil à plomb et ne peut comprendre que le
Martinisme utilise un fil et deux pointes ; que le martiniste peut se
promener avec seulement un fil en poche, là où un outillage lui est
nécessaire. Celui là est philosophe, de bonne philosophie, il connait
son Kant et son Descartes, et son Marx et son Derrida et … le Martinisme
lui offre un philosophe de l'Inconnu, un homme qui marche sur « le vent
», le choc des titans partis à l'assaut du « vent » est souvent
intéressant : les mots utilisés recouvrent des réalités différentes.
Notre philosophe cherche le vent, la tornade, la brise, là où le
Martiniste perçoit cette étrange sensation d'avoir été frôlé par « la
plume d'une aile d'ange ». Celui-ci est muni du bagage intellectuel qui
est le sien, qu'il suppose nul ou presque, et pour comprendre
Saint-Martin, il peut commencer par lire « le trésor des humbles de
Maeterlinck ». S'il comprend que le docteur doctorant aura plus de
difficultés pour comprendre Saint-Martin selon « l'esprit » que lui, il
n'hésitera plus à parler avec l'agrégé de philosophie, avec le
professeur de lettres, avec le médecin. Il osera affronter ce monde
qu'il suppose intellectuel lequel au final demande d'abord, comme
ailleurs, de la persévérance. La science infuse nécessite une infusion,
dans les autres cas, le travail quotidien peut suppléer. Un
incontournable du Martinisme c'est que notre monde est monde de
l'action, du faire, du savoir-faire, du pain gagné à la sueur de nos
fronts, plus le sol est ingrat plus il exige de travaux. Au premier
degré, le Martiniste est un Associé, l'associé est celui qui participe à
plein aux travaux. Il prend un temps bref pour chercher et trouver ce
qu'il peut, ce qu'il doit produire pour que « l'entreprise » fonctionne.
Il n'est ni tâcheron, ni ouvrier, ni apprenti, ni compagnon, ni maître,
ni patron, il n'attend pas des autres d'ordres. Il vient, il voit, il
prend la part de travail qui lui incombe, et que ce soit un homme de la
première heure au cadran d'Appolonius ou de la onzième heure, le partage
est partage. S'il ne fait rien, s'il refuse de comprendre le sens du mot
associé, s'il attend d'être enseigné, d'être formé, sa présence peut
être précieuse mais le Martinisme ne peut lui donner que les surplus, ce
que les autres ont reçu en excès. Dans le monde initiatique toute part
est gagnée, méritée par la participation. Celui qui attend, qui ne voit
pas le travail peut retourner dans le monde profane où l'on peut
apprendre à recevoir des ordres, des informations, des enseignements,
des diplômes initiatiques.
Pour la bonne marche de « l'entreprise » il est normal de demander à
chacun quelle part de l'oeuvre il s'apprête à réaliser et à partager,
qu'une coordination se prépare et entraîne l'équipe, là où l'équipe se
veut gagnante, comme là où l'équipe veut se retrouver pour de simples
entrainements.
VI
S'il y a bien une relation à Dieu qui fasse sourire, sera-ce celle de
nous re-lier, de nous r-allier à lui ?
Nous avons vu qu'il nous offrait les cheminements que nous pouvions
comprendre et sur lesquels nous acceptons de marcher. Nous acceptons un
Dieu Saint et Aimant duquel nous tentons de nous r-approcher, de nous
ré-unir. Ce Dieu nous aime puisqu'il nous laisse le pouvoir de répondre
ou de refuser son amour. Si nous n'étions libres nous ne pourrions
travailler à l'aimer, en commençant par nous aimer nous-mêmes, en
continuant par aimer ce qui vit sur notre planète et nous laisse vivre.
Cette liberté nous permet de sentir la dignité de nos existences.
Combien d'entre nous vivent hors de leur harmonie, inaptes que nous
sommes à percevoir nos vrais besoins, inaptes à rechercher la
satisfaction de ces besoins là, et à oublier les besoins qui nous
encombrent. Quelles violences subissons-nous et faisons-nous subir quand
pour satisfaire nos vrais besoins, nous entassons plus que nos yeux ne
peuvent contenir ! Le martiniste pourra donc prendre en compte ses
préjugés, les erreurs du passé tant personnelles que celles que
sociales, tentera de reconnaître les vrais mouvements de son coeur.
L'accès à la dignité humaine implique de récupérer les moyens fournis
par son intelligence, son esprit et son coeur et de les mettre en
action. Rien de ce qui constitue un homme ne devrait pouvoir échapper à
ses choix. Si Dieu multiplie les chemins pour que nous cheminions vers
lui, encore devons accepter de faire quelques pas sur les chemins qu'il
nous indique et suivre le chemin qui nous convient.
Ni les livres, aussi sacrés soient-ils, ni les maîtres ne vont nous
satisfaire si nous ne commençons par apprendre à lire en nous-mêmes ce
que nous portons de « vrai ». Le livre, le maître peuvent nous aider sur
nos chemins, ils n'ont pas à nous encombrer, et nous n'avons pas à les
négliger puisque nous pouvons, par eux, mieux discerner notre nécessaire
de nos superflus. Les martinistes sont souvent en décalage entre leurs
aspirations et leur comportement, ils arrivent pourtant à exprimer leurs
aspirations, premier pas sur un chemin, sans que cela nuise à des
comportements calculateurs ou d'animaux nuisibles tant au Martinisme
qu'à l'humanité.
Si le martiniste-Associé est un associé, il n'est ni disciple, ni élève,
les épreuves ne lui sont pas offertes pour lui permettre de comprendre
les épreuves de sa vie, il ne lui est pas demandé de vaincre ni même de
combattre ses passions, mais il est possible de lui indiquer comment les
utiliser, ou de les faire servir autant au Martinisme, qu'à l'humanité,
qu'à l'individu. Associé à l'oeuvre, donc de plein droit prenant sa part
de travaux, participant aux travaux, selon ses capacités. Parmi les
premiers travaux, le fait de participer à une « société fraternelle »
constitue déjà un premier travail, il est possible que vous soyez tombés
parmi des êtres merveilleux qui accomplissent des merveilles. Comme
Perceval qui a vécu toute sa vie dans l'ombre maternelle et au creux des
forêts, nos masques et nos manteaux peuvent éblouir, sous le masque
l'humain, sous le manteau l'homme, donc les mêmes problèmes se
rencontrent que dans la vie profane, et le langage « fraternel » n'y
changera rien. Le fait de se « frotter » à une fraternité pose plus de
problèmes que le fait de se « frotter » en société profane ou tout
espace meublé par des hommes, si les attentes sont différentes. Quand
chacun fait sa part de l'oeuvre, qui devrait attendre que « l'autre »
soit conforme à des attentes particulières ? La vraie question est
fait-il sa part, ou me demande-t-il de faire ce que lui-même ne fait pas
? L'initiation apprend que nous travaillons à une réunification, donc à
trouver notre propre unité, cela nous permet de comprendre combien nous
sommes divisés. Ce que nous portons en nous est comme un soleil, et dès
que le soleil se lève, mon ombre apparaît; si elle paraît très courte en
midi plein, elle n'en sera pas moins longue à 6h qu'à 18 h ! L'initié,
comme le profane peuvent se perdre dans une forêt de droits de devoirs,
de permis, d'interdits, dans des engagements si impossibles à tenir
qu'ils imposent l'humilité. Le Martinisme nous offre la prudence avec la
discrétion comme outils de travail, nous n'avons pas à chercher les
dangers qui nous dépassent, nous affrontons les dangers de la vie qui se
présentent à nous, nous aidons ceux qui travaillent à se sortir du
torrent. Que nos manteaux soient blancs ou noirs, verts ou rouges, le
travail nous attend. L'associé arrive dans le temple demande qu'une
place lui soit indiquée ou prend place, là où il est, il voit, il
s'interroge sur son action et sur l'action commune, il trouve sa réponse
et la réponse à donner, il va, il accomplit l'oeuvre seul ou avec ceux
qui l'accompagnent. Ses Associés, son initiateur veilleront à ce qu'il
ne fasse pas plus que sa part et lui indiqueront s'il a fait moins que
le nécessaire vital pour lui-même. Associé, il vient construire ce
temple où la force, la beauté, la sagesse semblent nécessaires, chemin
faisant il opère les transmutation nécessaires pour que la paix, la joie
et la charité soient dans les coeurs comme elles le sont sur nos lèvres.
Les associés se distribuent les travaux selon leurs dons et leurs
talents. Ils n'attendent pas l'appel du maître pour s'employer au
domaine commun, le titre de frère ne dispense pas du labeur, et
l'associé ne réclame pas de prétendre à un salaire, ni même de prétendre
à un labeur. Le labeur n'est pas glorifié, et le salaire ne rend pas
satisfait. Celui qui a fait sa part de travail, celui qui a pris la part
qui lui revient en se montrant attentif à ne prendre que ce dont il a
besoin va se reposer. Il a servi son groupement humain, il a pris
conscience de ses réussites et de ses manques. Il est satisfait qu'une
autre journée l'attende, une journée où il sait continuer l'oeuvre
entreprise.
Le chemin de la réintégration, le chemin le plus simple et le plus
difficile à parcourir : l'objectif fondamental de l'Association consiste
à réunir les hommes pour les ramener progressivement et par des voies
douces, à ces lumières dont notre séjour terrestre nous enlève chaque
jour jusqu'au souvenir. Si nous devenons aptes dans notre vie
quotidienne à transformer la Force, la Sagesse, la Beauté, en Paix, en
Joie et en Charité nous parcourons le chemin de la réintégration.
*Conclusion*
Le mot fin serait-il déjà écrit avec ce degré d'associé qui est aussi un
sociator, celui qui unit, le socio partage, met en commun, comme le
socius est un allié il a contracté un lien qui le fait entrer dans la
famille, le mot est parfois proche de socors le borné, le stupide, le
sans coeur. Si le sens de Socius, le compagnon peut prévaloir, le sens
de Socors ne devrait pas être oublié.
Si le Martinisme offre d'autres degrés que celui-là, nécessaire et
suffisant, c'est que la marche ne s'arrête pas à l'instant où l'on a
posé le pied sur le chemin ! Comme d'habitude l'avide voudra savoir,
tout et plus, sur le degré d'initié, devenir supérieur inconnu,
initiateur... son avidité l'aura conduit à enfourner, à faire de la
mauvaise graisse, à prendre plus de fatras qu'il n'est nécessaire: il
s'est engagé dans une course folle et circulaire qui fait tourner « la
roue », parce qu'il produit du mouvement, il se persuade qu'il avance.
Il est possible qu'il se suppose atteint par la sagesse, empli par
l'esprit sain (le t n'a pas été oublié!), qu'à chaque fois qu'il appuie
sur un interrupteur la lumière divine l'accompagne ou le laisse méditer
en sombre. Le voilà, enfin, et pourquoi pas, devenu fils de Dieu, un
regard d'amour est enfin posé sur lui, des regards d'admiration le
caressent, envieux. Consummatum est... il est sur sa croix, et parce
qu'il est dans les hauteurs il imagine que ceux qui sont à ces côtés
sont des brigands qu'il va aimer et dont il va être aimé. Dieu accueille
l'enfant prodigue retrouvé. Voilà l'humanoïde devenu prodige né. Le
voilà devenu Grand ETRE, son étoile s'est allumée et il illumine. Adorez
ce nouvel homme. Il a atteint la béatitude. Et certains d'y croire,
persuadés que le souffrant qu'ils étaient hier est devenu joyeux.
La réalité du monde initiatique se veut très prosaïque, elle demande
d'être apte à vivre en société, apte à ce que l'offrande que l'on
propose soit refusée dédaignée rejetée et que le désir de tuer son frère
ne naisse pas pour autant. Car, la difficulté commence avec cette
nouvelle fratrie. Chacun se reconnaît sans complaisance dans celui dont
le discours montre clairement ce qu'il souhaite devenir tout en étant
loin, très loin de l'objectif. L'objectif est fixé par chacun, et chacun
s'y retrouvera un jour vaniteux.
Rappelons pourtant les bases d'un système initiatique : il repose de nos
jours sur des moyens de fonctionnement ! Il repose sur des humains !
Au XXIe siècle, l'argent constitue malgré les problèmes qu'il pose, un
incontournable besoin, à adapter aux nécessités.
Un local, à chauffer, éclairer, assurer, meubler...
Des humains aptes à vivre en commun
Des travaux adaptés à chacun selon capacités et supportables par tous.
Une aptitude à parler et une capacité au silence (j'ai du travail en ce
domaine!).
En fait, on ne demande pas à un « initié » de se montrer héros apte à
tuer les dragons, à vaincre les sorciers, on lui demande d'être présent,
et de répondre présent ! Les choses simples exigent plus d'efforts que
les actes héroïques. Le dragon vaincu, l'histoire s'achève. Laisser
filtrer à travers un geste, une parole, la Présence, laisser passer à
travers ses yeux, à travers son coeur un rayon de lumière exige le
travail quotidien !
Les Martinismes offrent des voies différentes, les uns marchent vers la
lumière, les autres marchent la lanterne à la main et se persuadent que
la lumière obscure est un flambeau, certains courent la chandelle, si,
là où vous êtes arrivés, vous êtes bien, vous avez l'occasion de
commencer à travailler, si vous n'êtes pas bien, pensez à sortir de
votre groupement humain!
Mariette Cyvard Noeux les mines
(nos assemblées s'ouvrent aux différents Martinismes, des réunions
peuvent accueillir des profanes, nos cercles sont ouverts; pour la
région Nord-Pas de Calais-Picardie vous pouvez m'écrire mcyvard@yahoo.fr
<mailto:mcyvard@yahoo.fr> ou pour l'instant mcyvard@free.fr
<mailto:mcyvard@free.fr>
1 <#sdfootnote1anc> /Marie dit à l'Ange : « Comment cela va-t-il se
faire/ ?... /Marie dit alors : « Voici la servante du Seigneur... »/
2 <#sdfootnote2anc>Lettre 40 - SAINT-MARTIN À KIRCHBERGER Paris,
pluviôse (26 janvier 1794)
3 <#sdfootnote3anc> /Œuvres posthumes, /t. I, p. 213.
4 <#sdfootnote4anc> Lettre 40 Saint-Martin à Kirchberger: la puissance
bonne intermédiaire parle souvent comme la puissance suprême elle-même.
5 <#sdfootnote5anc> Personne n'ose accuser Platon d'avoir fait place
tant à l'enthousiasme qu'à la superstition, ni même n'ose considérer que
son système intellectualiste est logique mais encore mystique !
6 <#sdfootnote6anc> Kant (Critique de la Raison pure, dernier chapitre)
trouve autant de partialité chez les rationalistes et les sensualistes
aristotéliciens.
7 <#sdfootnote7anc>Correspondance avec Kirchberger . Lettre 4 du
12/07/1792 : au milieu des moyens, des formules et des préparatifs de
tout genre auxquels on nous livrait, il m'est arrivé plusieurs fois de
dire à notre maître : Comment maître, il faut tout cela pour le bon Dieu
? et la preuve de tout cela n'était que du remplacement, c'est que le
maître répondait : il faut bien se contenter de ce que l'on a.
8 <#sdfootnote8anc> La référence en matière de Magistère est Jésus. Vous
pouvez discuter les évangiles, la bible, mais Jésus reste un repère
martiniste. Le Martinisme se veut en références chrétiennes. D'autres
voies sont peut-être, selon d'autres critères, plus intéressantes, plus
éclairantes, mais nous considérons l'étude de ce chemin comme de nécessité !
9 <#sdfootnote9anc> Ce sera précisé plus bas, et si vous êtes pressé,
relisez la « lettre à un ami sur la révolution française », les
premières pages suffiront.
10 <#sdfootnote10anc>Ministère de l'homme esprit Paris Migneret 1802 p. 56
11 <#sdfootnote11anc> Carnets d'un jeune élu coën. Notez l'utilisation
d'un langage qui prend sens pour ceux qui en connaissent les clés;
langage déguisé de catéchisme catholique selon Maistre !
12 <#sdfootnote12anc>La notion de Création implique que ce qui vient à
être n'est pas le résultat d'une partition, d'un démembrement de
l'origine ; ce qui vient à être n'est pas un travail exercé sur une
matière préexistante ! Ce qui vient à être ne provient ni d'une «
matière » d'un « matériau », ni de ce qui fait origine, ni d'une
combinaison des deux ! ce qui vient à être ne vient pas de lui-même !
Pour qu'il y ait création, il est impossible qu'il y ait continuité
entre la créature et le créateur ; la créature est un être à part
entière ; l'être créé est donné à lui-même ! Si Dieu est créateur, la
créature est autonome. Le religieux met en représentation des objets et
leurs relations, il accapare des instants de ce qui est l'esprit pour
tenter d'en faire des substances particulières, des sujets au lieu
d'admettre les caractères transitoires. Le religieux tente de mettre
dans une forme ce qui est en mouvement, la forme permet une
rationalisation, une approche. Si le fils procède du père, s'il est
engendré, la création se place selon un ordre différent, la création
implique une séparation et la créature est un autre être. Dans le cas
contraire nous sommes dans une émanation, une diffusion, un engendrement...
*
Ce n'est pas une obédience de type maçonnique, un lieu où l'on
écoute, où l'on obéit ! C'est un ordre, un lieu où le ministère
s'exerce, ou le sacerdoce établit (do) le sacré (sacer).
*
Pour un martiniste, le Christ est grand prêtre selon l'ordre de
Melckisédek, il ne réclame aucun sacrifice, il est le sacrifice.
Le conciliateur qui autorise la réconciliation. La vie du
martiniste conscient d'être entré dans un ordre chrétien fait de
cette vie un culte spirituel. Le rite de l'imposition des mains
permet le sacerdoce. Inutile de courir à cet état dès le premier
geste de l'initiateur. Ce ne sont pas les cérémonies humaines qui
créent l'ordre, elles peuvent seulement reconnaître l'état de ceux
qui exercent le ministère, ou qui travaillent à l'exercer.
*
Rassurons les postulants éventuels, ils passeront du monde profane
au monde sacré, mais entre les deux ils devront traverser le monde
initiatique. La capacité de résister aux illusions de ce monde,
l'aptitude au discernement acquises, ... ils seront capables de
bénir une eau, pour la rendre propre aux usages autres que
profanes, ils seront aptes par une gestuelle à transformer un
espace quelconque en templum, en un lieu où la présence des hommes
en demande, des hommes de Désir devient possible et leur permet de
faire place à l'esprit.
*
Les objectifs d'une maçonnerie bleue, par exemple, ne s'y
retrouvent pas. Même si une fraternité s'y retrouve, un rite y est
pratiqué; l'orientation est différente. Un passage dans le monde
de la matière brute a été ouvert. L'initiateur a sorti du torrent
de la matière un homme, cet homme, personnage parmi d'autres,
entre en contact avec le monde spirituel à sa portée, il tente de
devenir une personne. Une personne : celle dont la parole fait
vivre une chrétienté ! Cet homme sera directement associé au
travail, il a obtenu les clés de son initiation, à lui de
travailler à devenir membre effectif de l'ordre. La présence n'y
suffit pas, ni les cotisations, ni la bonne volonté... La prise en
charge est réelle, chacun est tenu par la main comme un enfant, et
quand l'enfant peut-être lâché, son « mentor » lui laisse du champ
pour qu'il expérimente ses prétentions. Avec le temps qui ne se
compte ni en mois, ni en année, la personne prend conscience que
là où l'homme de matière voit un carrelage, l'homme en quête de
spiritualité perçoit cette « brume » qui indique que la matière
donne naissance à l'esprit.
*Est-ce un ordre initiatique ?*
*
s'il n'était qu'un ordre initiatique, il serait comme tant
d'autres groupements humains, une illusion de plus. Il proposerait
une démarche, il offrirait un fil conducteur, pour aller de soi à
autrui, se connaître, connaître les hommes... l'individu se
construirait lui-même à travers différentes démarches. Cela existe
aussi, dans le Martinisme, quand les hommes exigent des repères,
des repères sont offerts. Il vient un temps où le martiniste entre
de nouveau dans la loi, il ne s'oppose plus, il est devenu
serviteur de la justice. L'épée flamboyante que l'initiateur
utilise n'est plus simple ferraille, puisque le soleil de justice
s'est levé, l'esprit qui illumine peut prendre une place, sa
place, rien de plus et rien de moins. Le martiniste a fait place à
l'esprit.
*Que signifie Martinisme ou, martiniste ?*
*
ces mots ont reçu des sens adaptés à des besoins, l'un le fait
venir de Saint-Martin, l'autre de Martinès, un troisième des deux.
Comme si pour eux l'origine de la lumière était plus importante
que son usage. Quand les hommes parlent de l'origine de l'origine,
de ce qu'il y avait avant l'origine, tout va bien, chacun, qui
prétend avoir raison, se dispute avec celui qui, évidemment, à
tort. Beau prétexte pour régler des comptes supposés et oublier
l'ouvrage. Le feu une fois reçut peut être utilisé, transmis, … si
votre flambeau est tout tordu, sa flamme sera pourtant bien
droite. Mais les enfants aiment jouer avec des mots qui leur
offrent la sensation d'être écoutés, alors qu'ils n'entendent pas
leur propre voix !
*Que signifient les mots soeur ou frère ?*
*
Ce sont des mots, et comme tout mot, mettez y ce que vous voulez,
mais souvenez-vous, un homme qui vit par la loi, un homme qui
utilise la loi, un loup humain qui se fait brebis humaine, offrent
les mêmes apparences. Les discours peuvent être les mêmes, les
actes identiques ; l'un poursuit la justice, l'autre se sert des
hommes, le troisième cherche du pouvoir sur des hommes.
*
la fraternité commence quand un humain accepte de renaître aux
hommes par l'ouverture au spirituel, et la mise en oeuvre de la
parole.
*
Le mot, en Martinisme, désigne surtout ceux qui ont accepté de
pratiquer une confiance, intelligente, l'un dans son initiateur et
un groupe, le groupe et l'initiateur dans un personnage en
représentation. C'est une utopie que d'imaginer que le partage
d'un espace temps, l'étude, … correspondent pour certains à une
réalité. Cela mérite pourtant d'être « exercé ». En cela, je
considère ceux dont j'ai croisé la route martiniste comme des
adelphes (frères et soeurs) puisque leur présence m'a permis de
croire en un possible amour des hommes. Les déceptions sont
relatives à mes investissements.
*
Est-il possible de se dispenser d'investir en humanité ?
*Êtes-vous une société secrète ?*
*
Nos travaux nécessitent discernement et discrétion. A l'heure où
des élus de la République, membres de sociétés laïcistes -
athéistes - ignorantistes, montaient la sombre farce de lister des
sociétés et de leur accoler le mot secte utilisé dans le sens le
plus stupide et le plus péjoratif qui soit, où ces élus listaient
les sociétés spiritualistes en plagiant un ouvrage d'histoire, où
des élus francs-maçons, en menant ce pseudo combat, évitaient
ainsi à la franc-maçonnerie d'être listée à travers l'amalgame
facile à produire à partir des multiples micro-obédiences
maçonniques, la discrétion reste de rigueur ! Trop de
spiritualistes ont souffert des stupidités de quelques chercheurs
de pouvoir et d'argent pour s'en dispenser ou de médias en mal
d'accroître les ventes !
*
Comme j'aime le Martinisme, comme je m'y sens bien depuis
longtemps, comme je pense que « cela vaut le voyage » malgré
toutes les difficultés liées à toute honorable société
initiatique, affirmer mon martiniste ne me gêne pas. La stupidité
grossière comme la volonté d'ignorance étant toujours à l'ordre du
jour, je ne conseille à personne d'étaler en public ses liens avec
une société à caractère de spiritualité.
*Comment fonctionnez-vous ?*
*
Nous ne sommes pas une société qui tentons de nous infiltrer dans
divers organismes pour quelque motivation que ce soit; le
Martinisme considère la liberté de chacun comme essentielle. Si
des élus sont martinistes, c'est à titre personnel, si certains
animent des sociétés de bienfaisance, c'est encore à titre
personnel, cela complète une démarche de l'homme vers l'humanité.
Le Martinisme peut, à l'exemple de Saint-Martin, conduire une
réflexion sur la politique, sur la société, peut, toujours à
l'exemple de Saint-Martin, s'intéresser à des domaines étranges
tournés en dérision par les normes d'une époque qui espère
résoudre tout problème humain par la seule technologie, et
considère tout homme comme une machine biologique !
*
Notre cheminement initiatique est orienté, nos repères sont
stables, Saint-Martin, Pasqually, Papus offrent des espaces,
anciens, de réflexion. Le fait de pouvoir réfléchir nous est
permis parce que nous exerçons une liberté de penser, comme de
critique. Ce que nous ne comprenons pas, ou que nous rejetons
aujourd'hui, nous pourrons l'intégrer demain à notre démarche.
Cette démarche est affaire humaine, sans préjugés, sans dogmes
incontournables, nous savons que nous marchons et parce que nous
sommes en mouvement nous savons que nous avançons vers nous-mêmes
et que nous refusons de régenter la vie d'autrui !
*Le Martinisme qui est par essence religieux offre-t-il une place à la
laïcité ?*
*
Cette question est relative à la France, si nous parlons de la
laïcité (secularism en anglais) qui garantit l'exercice des rites,
la liberté de penser, le droit à la différence, le droit de croire
ou de ne pas croire en des dogmes, cette laïcité est un bien
précieux pour nous!
*
Si vous parlez d'une laïcité qui exige l'uniformité d'une
idéologie, qui combat toute forme de spiritualité au point de
vouloir éradiquer en tout homme ses émotions, ses sentiments, son
imagination... pour le nourrir d'unique raison, cette abomination
nous la combattons. Comme nous combattons tout système religieux
qui étouffe l'humain dans l'homme !
*
La liberté de penser implique, en France, une laïcité respect
d'autrui.
*Le Martinisme est-il réservé à une élite ?*
*
Oui, si vous parlez d'une élite spirituelle, oui si c'est une
élite du coeur !
*
Non, si c'est une élite sociale, financière, universitaire ...
*
Le Martiniste s'adresse à des humains qui ont compris qu'il était
possible de vivre dans notre société selon une loi, la loi de
l'esprit ; notre loi de base : s'aimer soi-même, (s'occuper de
soi, pour que nous ne soyons pas une charge pour d'autres), aimer
les autres, et pour ceux qui peuvent aimer Dieu.
*
Notre démarche n'est pas un ascétisme, elle est un humanisme. La
joie accompagne la paix et la charité, et sur ces trois points
nous construisons un équilibre d'homme.
*
Le Martinisme accueille toutes les catégories sociales, et le
docteur se trouve assis à côté de l'ouvrier, et l'ouvrier apprend
au docteur ce que la vie lui a enseigné et qui ne se trouve pas
dans un livre.
*Les Martinistes prêtent-ils des serments ?*
*
Les martinistes lisent des engagements qui établissent une
relation de confiance entre un individu et les personnes
assemblées lors de son initiation.
*
Il ne saurait y avoir de gorge tranchée chez les martinistes, ni
d'obligation à verser son sang, à abandonner ses valeurs, encore
moins d'ignorer la loi du pays dans lequel nous vivons !
*
L'humain qui devient martiniste subit les contraintes de sa propre
liberté et de l'exercice de cette liberté.
*
Nous ne pourrions accepter longtemps parmi nous les amateurs de
recettes initiatiques, de chemin parcouru par obligation. Si le
chemin est indiqué, chacun peut le parcourir ou ne pas le
parcourir selon son pas ou son désir de faire étape !
*Comment rejoindre un groupement martiniste ?*
*
Si vous lisez ce texte c'est que vous l'avez récupéré sur la
toile, donc un moteur de recherche peut vous offrir les trousseaux
de clés des diversités martinistes.
*
Les Martinismes existent, le Martiniste est l'idée qui les domine.
Chacun peut se trouver dans tel ou tel groupement d'hommes et de
femmes là où il se sentira bien, à lui de faire l'effort d'une
recherche. À lui encore la lucidité et la cohérence nécessaires
pour éviter les faiseurs de miracle et les montreurs de prestige.
*
Le Martinisme exige des petits efforts mais réguliers. Vous n'avez
pas appris à marcher en étant dans un fauteuil roulant, vous ne
deviendrez pas martiniste sans exercer, intelligemment, votre
liberté, votre réflexion, sans aptitude à porter un regard lucide
sur vous-même et sur vos prétentions, sans pratiquer la prudence
et la discrétion, sans discernement !
Ceux de la région Nord-Pas de Calais – Picardie peuvent être invités à
assister à l'une de nos réunions, il suffit de prendre contact avec
Mariette Cyvard Noeux les mines, Pas de Calais, France, adresse courriel
mcyvard@free.fr <mailto:mcyvard@free.fr> ou cyvardmariette@yahoo.fr
<mailto:mcyvard@yahoo.fr>, si la première ne fonctionnait pas.
Comme la fm se vend, selon les titres et la couverture, elle sert à
maintenir le chiffre des ventes des publications en mal de données
importantes, ou fatiguées de se bloquer sur les mêmes difficultés
supposées insolubles. Comme la fm aime ça, c'est de la publicité, tout
va très bien.
Le jeu du droit de réponse permet aussi d'accroître le nombre des
articles, et les stupides de croire en certaines données.
les ingrédients :
Ces ingrédients tournent autour des prétentions maçonniques, rarement de
la réalité, ils concernent une minorité, que l'on peut espérer plus
faible statistiquement que dans des groupes équivalents. La majorité des
membres manque d'une lucidité élémentaire et d'un réel désir de regard
sur les pratiques de quelques-uns (comment admettre que les audits
supposés extérieurs soient le fait de maçons... qui en reviennent le
sourire aux lèvres... et la main sur le coeur). Eux sont présents pour
vivre le meilleur de ce qu'ils ont souhaité trouver en entrant en loge.
le temple de Salomon, une pure merveille dans le légendaire, le sage
Salomon, un peu assassin de ses concurrents à la succession de David et
constructeur du temple où il met les éventuels opposants et quelques
amis, il bloque la vie de son peuple autour d'un seul et unique temple
qui va ainsi récupérer toutes les richesses des hommes en recherche.
Zorobabel supposé bienfaiteur en construisant un nouveau temple est vécu
comme un « étranger de la diaspora » qui récupère les ressources
locales, très faibles, pour une « folie ».
les templiers, comme ils ont bâti... ils sont maçons, ils sont nobles...
au départ, ils sont soldats, ils se battent, ils massacrent un peu non
seulement les copains de Saladin, mais encore Constantinople, ou tout ce
qui bouge sur leur chemin de croisés. Ils sont supposés défendre la
veuve, l'orphelin, et le pèlerin, toujours pauvre, évidence des
légendes, toujours à protéger, la justification de tout crime passe par
là; pèlerin qui possède les moyens de s'offrir un pèlerinage, des
lettres de change, et autres menus biens qui entretiennent tout bon
commerce du sacré. Leur rôle essentiel pour maintenir la guerre en un
point précis et nuire à l'expansion musulmane en Europe est peu évoqué.
les Rose-croix, ceux-là un peu spéciaux, parfois supposés d'origine
jésuite, supposés aptes à offrir le pain et le vin en partage, supposés
capables de « certaines choses » et puis, avec eux, ils ont un secret
véritable, ils auraient retrouvé ce qui fut perdu, certains étaient
supposés possesseurs d'une Science et peut-être de la Science. Les
hommes ont besoin de fable pour adoucir leur vie.
la Kabbale, une bien belle chose, heureusement il y a quelques textes en
français, les traductions font ce qu'elles peuvent pour traduire et
d'une traduction à l'autre, il est possible de se demander si le texte
en hébreu est bien le même; pas beaucoup de vrais kabbalistes pourtant
chez les maçons, il y faut, vraiment, du travail et des connaissances,
difficile d'aborder les thèmes sur un simple vernis, multiplicités des
systèmes, mais quand on a dit « kabbale » en maçonnerie, c'est encore
mieux que Secret maçonnique... Kabbaliste et homme du savoir, des
synonymes parfois.
les rites et symboles constituent le fonds de commerce, les serments
prêtés supposent que tous les maçons font silence sur leur rite, lequel
se trouve dans les publications, livres, revues. La multiplication,
pitoyable souvent, riche et précieuse rarement, des rites, la diversité
des interprétations possibles des symboles offrent de quoi accumuler de
la matière pour tout un millénaire, sans y avancer d'un pas pour autant.
Pour trouver un fil conducteur dans une série de copier coller, de
pièces rapportées, d'habits d'Arlequin, de chemins en routes,
d'autoroutes en ruelles, de pistes en impasses, il faut une apte à
l'invention. Manifestement, les « grands experts » continuent à
expertiser puis à présenter leur interprétation, puis viennent d'autres
grands experts, qui expertisent les expertises...
les hauts grades et ses titres vaniteux sont un peu moins souvent
évoqués, pourtant, là encore, les princes, les chevaliers, les
commandeurs, pourraient rappeler qu'au 18e il y eut une volonté ferme de
séparer ceux qui pouvaient se supposer de la lignée des croisés et les
hommes du peuple ! Les hauts grades avec leur prétention à gérer les
loges dites bleues, avec leur désir de mettre en obéissance les grades
bleus mériteraient aussi un regard bien amusant sur les différences
entre frère et ami, sur l'utilisation du sécateur qui écarte celui qui
n'est pas comme il faut, et qui admet celui qui est « comme nous ». le
but fondamental du jeu des choisis, des élus, consiste à admettre au
sommet, les copains des amis qui ont choisis les amis dans les frères,
et dans ces copains, de former le camp qui accueille le clan, la
minorité supposée apte à diriger, à commander, à régner, à contraindre à
l'obéissance.
le passage aux fraternelles, aux éventuelles connivences, aux copinages,
revient aussi très souvent, pourtant les hommes qui sont maçons ont-ils
réellement plus d'avantage que ceux qui adhèrent à tel parti, tel
syndicat, telle association, l'appartenance maçonnique se réduit souvent
à un critère en troisième ou quatrième sélection : la personne est
membre de tel parti, de tel syndicat, de telle association et,
franc-maçon. Le jeu commence, à condition que vous puissiez trop souvent
apporter des éléments en retour, sinon, vous faites partie de ceux de la
loge qui pourraient solliciter et au final, les simples solliciteurs
présentent peu d'intérêt. Avantage et inconvénient, la maçonnerie permet
de se regrouper en club d'intérêts particuliers, tant à l'intérieur
d'une loge, que de la maçonnerie. Ces intérêts seront aussi bien
philosophiques que de pouvoir !
Autre donnée en effet que le pouvoir maçonnique, les mauvais exemples
viennent parfois du sommet de la hiérarchie, qui se pousse davantage du
coude en allant traîner dans les coulisses, des élus, des grands
financiers, des grands de ce monde, sauf que pour jouer dans la cour des
grands, il faut être grand, et si les grands, parfois, vous acceptent
c'est parce que des pions peuvent être utiles. Il faut bien être
conscient encore que quelques milliers de personnes rangées sous des
bannières et dans les mêmes falbalas sont inaptes à prendre des
positions identiques. D'ailleurs la culture des pouvoirs et plus
intéressantes que la culture du pouvoir. Sans illusion sur cette
illusion de ceux qui voudraient, qui font entendre leur voix, les sages
parlent sagesse, les sages qui ont opinion sur tout offrent le visage de
la folie, et les sages qui pensent le monde au prisme de leurs credo
sont stupides.
Les maçons sont amateurs d'Utopie, ils adorent un siècle des lumières
mythique, véritable légende urbaine, une humanité perfectible, un
progrès infini, la formation de l'homme pour sa transformation, la
capacité à travailler sur la société, les idéaux appellent une idéologie
médiocre dans ses réalisations. Les hurleurs de « liberté, égalité,
fraternité » ouvrent des loges en accueillant des dictateurs ou des
assassins de la liberté. Les dangereux adorent l'unique raison, supposée
apte à tout, ils exigent l'éradication de l'imagination et de toute
approche d'une quelconque spiritualité. Ils vont affirmer la valeur de
la méthode maçonnique pour régler les problèmes des autres et refuser de
prendre en considération que cette même méthode maçonnique peut devenir
insupportable, prétentieuse, conduire à la division, au rejet de
catégories d'hommes sous des prétextes fallacieux, à l'intérieur de leur
propre obédience.
Continuons avec les cérémonials, de plus en plus des maçons sont coupés
de la catholicité, ils ne se rendent même plus compte qu'ils sont les
singes du catholicisme dans, par exemple, l'entrée en loge du vénérable
maître, qu'ils singent encore dans leurs « agapes » d'autres cérémonies
religieuses.
Rarement abordée, la transformation de l'ancienne maçonnerie dite «
opérative », fondamentalement catholique, comme celle des élus coëns, en
maçonnerie « spéculative » faite d'idéologies et de paroles bien dites
mais souvent sans application, de rêveries fumeuses qui offrent la
sensation d'une respectabilité.
Cet ensemble constitue la base de la recette du marronnier, il suffit
d'y puiser et d'ajouter d'autres ingrédients, absence de vérification,
préjugé, mauvaise foi, mensonge... pour prétendre à une soupe
personnelle. Pendant ce temps, et malgré quelques maçons, je me vis bien
en maçonnerie. Ma maçonnerie, mon vécu intérieur apportent leurs
ingrédients pour m'offrir une véritable nourriture initiatique.
/*en France, les normes bougent par la loi !*/
Les catholiques mènent leur combat contre l'ivg, ils considèrent au
titre de leurs valeurs que c'est un crime abominable. Ils parlent aussi
de la souffrance psychologique liée pour une femme au « post-avortement
». le catholicisme semble ne pas vouloir revenir sur la loi Weil-Aubry.
Ils affirment aussi que lorsqu'une femme veut interrompre volontairement
sa grossesse, les services sociaux ne mettent à sa disposition toutes
les données nécessaires pour l'informer des possibilités qu'elle aurait
si elle voulait garder l'enfant.
La statistique affirme dans sa rigoureuse tranquillité que le nombre «
d'avortements » reste stable quelle que soit les données de la
contraception.
Revenons à la loi
il y eut la loi de 1975 puis celle de 1979; l'ivg était cadrée par la
détresse de la femme, et la dépénalisation de l'avortement
C'est au final, en 1994, que le délit d'avortement disparaitra : article
223-10 : « L'interruption de la grossesse sans le consentement de
l'intéressée est punie de cinq ans d'emprisonnement et de 500 000 F
d'amende.
Le délit porte sur le non respect du choix de la femme !
Le délit d'avortement n'existe plus.
La nouvelle loi Aubry, juillet 2001, considère comme un délit le
non-respect de la volonté de la femme.
Il n'y devrait donc plus y avoir de limite, dans le cadre prévu par le
législateur, à l'avortement, plus d'entretien pour les plus de 18 ans.
Le mot avortement ne se trouve plus dans le code actuel. L'objection de
conscience est quasi abolie puisque les médecins refusant de pratiquer
l'acte doivent diriger les patientes vers un médecin qui accepte de
pratiquer des avortements, les chefs de services de
gynécologie-obstétrique publics sont tenus de les organiser.
L'ivg dans le cadre de la loi est considérée comme un droit! Ces ivg
sont « protégée », notamment l'entrave à ivg est devenue un délit, même
par simple pression morale ou psychologique.
Qu'en est-il de l'objection de conscience?
Un médecin peut encore, légalement, mettre en avant ses valeurs de
conscience pour refuser à une patiente une ivg !
La médecine n'est pas une donnée laïque, elle répond à des normes, comme
celles supposées par le serment dit d'Hippocrate.
La médecine publique, celle des hôpitaux publics, est cadrée par la loi,
dont la loi de la laïcité.
Les normes sont supposées relatives à une société, un espace, une donnée
temporelle.
Si chacun a droit à « la sphère privée de la conscience », chacun
pourrait aussi avoir le droit de mourir dans la dignité, dans le cadre
d'une loi.
comment vivre ensemble ?
Exemple ?
Autrefois, en France, les hôpitaux s'appelaient des « Hôtel-Dieu ». On y
soignait l'indigent et le malade. La base d'accueil de ses hôtels était
la charité ostentatoire, le malade et l'indigent servaient à gagner une
part de paradis. Contrairement aux exigences des évangiles et des actes
des apôtres, la hiérarchie militaire imposée dans la religion chrétienne
avait dû trouver une voie pour que ceux qui étaient hors de la « mens
sana » puissent recevoir qui une aide, qui des soins, et
progressivement, l'égoïsme se révélant plus féroce, l'avidité plus
forte, il fallut encadrer la charité et l'offrir à ceux qui étaient
inscrits sur les registres des bureaux de pauvreté. Le hère devait
passer son chemin. Les charitables ou plutôt les caritatifs se payaient
le paradis en créant les conditions de la misère et en se donnant les
moyens de soulager la misère ainsi créée ! Le pauvre pouvait recevoir en
cadeau la commisération et la compassion de ceux qui avaient accès au
caritatif. Le riche offrait l'ostentation des bonnes oeuvres au nom de
Dieu tout-puissant (pour le maintenir riche et en bonne santé).
La misère avait ses maisons, ses bureaux, et les bordels accueillaient
les enfants de la misère ! Ceux du peuple existaient si l'on avait
besoin d'eux.
Quelques-uns reçurent, des bons bourgeois, l'idée de décapiter Louis
seizième du nom, et de mettre à bas le clergé. Le peuple fit semblant de
croire qu'il était mis sur le royal trône, c'était la fête des fous (en
fait de l'ignorance crasseuse) chaque jour de l'année.
Dame Charité mise à nue par l'épée de la Justice républicaine emportait,
hors les murs de la République, la commisération et l'ostentation du
seigneur ou du Bourgeois.
La République créait un droit, celui d'être soigné !
Progressivement, dans une lenteur désespérante s'imposa l'idée d'une
neutralité à l'égard des croyances. La laïcité allait naître, non pas
pour interdire les croyances, mais légalement pour les protéger et leur
donner plein droit de vie dans un cadre où les lois des hommes passent
avant les lois d'une divinité.
Le service public permet à ceux qui arrivent en France de s'y sentir
« heureux comme en paradis », même si l'arrivant oublie qu'il est arrivé
la faim au ventre et que chez lui, son cul s'asseyait sur le sol, et son
dos avait le sol pour matelas, parfois grâce à des promesses qui
créaient l'illusion !
La France, par exemple, offre à un sans domicile fixe (SDF) le droit
d'être soigné comme à n'importe quel cotisant de la sécurité sociale,
sans qu'aucune priorité autre que médicale ne puisse interférer.
C'est le prix à payer, par tous, pour vivre en dignité, pour quelques uns.
Nos Services Publics de santé soignent, en théorie, non par Charité,
mais par Justice, ils soignent chacun dans sa particularité. L'hôpital
réunit au nom du principe de l'humanité et cette humanité confère plus
qu'une noblesse, elle nous permet d'entrer dans l'ordre de la Dignité
Humaine !
Soigner un humain, c'est accepter sa culture, ses croyances et son
histoire. Soigner un humain, c'est accepter les effets du langage sur la
maladie et si nécessaire utiliser le langage pour soigner.
Respecter le patient implique le refus de lui imposer une marque de
croyance ou de soumission à une religion. Le patient devrait pouvoir
être soigné par quelqu'un qui, pour le temps du soin, rangerait ses
croyances et sa religion.
Pas de droits sans devoirs, pas de devoirs sans droits, le devoir du
patient est de respecter la législation du pays où il se trouve.
Il est illégal de recruter des médecins en fonction du sexe ; donc
aucune possibilité pour le patient d'avoir en urgence une exigence sur
le sexe de celui qui le soigne.
Il est illégal en France pour un homme de décider pour sa femme si elle
aura une péridurale ou non et même aucune possibilité d'avoir accès au
dossier de sa femme sans l'accord de celle-ci, ni même à celui de sa
fille quand il s'agit d'une interruption volontaire de grossesse.
Droit de manger selon des convictions religieuses ou des idées reçues,
droit de s'habiller selon la mode ou des principes, contre devoir
d'accepter qu'en cas de danger vital par hémorragie une équipe publique
s'engage à transfuser un enfant.
Droits et devoirs pour le patient, droits et devoirs pour le soignant
qui ne peut se coiffer d'un tchador ou d'une kippa, ni ne devrait
afficher un signe religieux quelconque pour exercer son métier en France
et qui a droit au respect du patient pendant l'exercice de son art.
Les règles édictés comme des règles du vivre ensemble, permettent de
vivre dans le respect accepté de chacun. La diversité de l'humanité est
une bonne chose quand le respect est réciproque.
C'est cette diversité qu'il est bon de préserver, en France, sans
hésiter à indiquer la frontière à ceux qui refusent les valeurs de la
République et les lois de la France. Je n'ai aucun désir aujourd'hui
qu'un soignant refuse à une femme un contraceptif au nom de ses valeurs,
religieuses ou philosophiques, ce qui était encore le cas, il y a 40
ans. Je n'ai aucun désir qu'un soignant refuse une interruption
volontaire de grossesse au nom de ses valeurs, religieuses ou
philosophiques, comme il y a 30 ans. Je n'ai aucun désir,
qu'aujourd'hui, un soignant me refuse le droit à une mort dans la
dignité, s'il participe à ma vie dans la dignité, au nom de valeurs,
religieuses ou philosophiques.
Les valeurs d'un homme se discutent, les lois d'un pays s'appliquent
avec intelligence.
La discussion s'établit à partir de la connaissance acquise et de
l'écoute. Les lois se modifient par des processus démocratiques.
Ceux qui préfèrent les chemins de l'ignorance, et la raison du plus
hurleur devraient trouver hors nos frontières des pays où leurs enfants
n'ont pas besoin d'aller à l'école, des pays où les plus ignorants
veulent faire taire les savants; des pays où la loi est imposé par un
groupe qui s'enrichit pendant que les autres groupes s'appauvrissent.
Subscribe to
Posts [Atom]